Fasnet-Gottesdienst in der St. Klara Kirche

Wieder einmal mehr überraschte Pfr. Phan die Gottesdienstbesucher mit einer Predigt zum Thema Herz in Reimform, welche von den Gottesdienstbesuchern mit viel Beifall bedacht wurde. Die sonntägliche Gottesdienstfeier endete mit einem ganz besonderen Segen: dem St. Blasiussegen. Der Gedenktag des Hl. St. Blasius wird in der katholischen Kirche am 3. Februar begangen. St. Blasius hat der Überlieferung nach durch seinen Segen einem Kind das Leben gerettet, welches durch das
Verschlucken einer Fischgräte zu ersticken drohte. Der Blasiussegen soll kurz gesagt vor allen Halskrankheiten bewahren, und wird über zwei gekreuzten brennenden Kerzen, die der Pfarrer vorher gesegnet hat, gebetet mit den Worten: „Durch die Fürsprache des heiligen Bischofs und Märtyrers Blasius befreie und bewahre Dich der Herr von allem Übel des Halses und jedem anderen Übel.“ -
Märtyrer Blasius kam im Jahre 316 durch Enthauptung ums Leben. – Der Blasiussegen kann – wenn am Gedenktag kein Werktagsgottesdienst stattfindet, im darauf folgenden Gottesdienst – bzw. zeitnah - erteilt werden. Nachdem jeder einzelne Gottesdienstbesucher den Blasiussegen erhalten hatte, sang Tenor Reiner Bürkle – begleitet am Keyboard von Helmut Buob Ode an die Freude
von Ludwig van Beethoven. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, sagt der Volksmund. Und diese Schatten waren die am Gottesdienst teilgenommenen
Kinder, die mit ihren Tröten fröhlich laut in die St. Klara Kirche einzogen in Begleitung von Frau Simone Kania und Cherin Schreiber, um so auf den nächsten musikalischen Hochgenuss überzuleiten, nämlich auf: Frau Gabriele Döring – Saxophon –und Herrn Helmut Buob – Keyboard. Liebe Frau Döring, es war für uns alle ein Hochgenuss Ihnen zuzuhören. Der eine oder andere wippte im Takt mit den Füssen mit. Nach dem Kirchenauszug von Pfr. Phan, Diakon Ungermann und den Ministranten ging es hinüber ins Gemeindehaus. Als alle Gäste im wieder einmal mehr von den Herren Marius Josch, Heinz Steffek und Heinrich Dyka schön dekorierten Franziskushaus ihre Plätze eingenommen hatten, kamen alle Kinder auf die Bühne, um mit den Gästen im Saal das gemeinsame Tischgebet zu sprechen. Nach dem Mittagessen wurde das facettenreiche Fasnet Hocketse Programm von Katharina Heinen und Alexander Heinen mit dem Sketch über die „Kuh Elsa“ eröffnet. Katharina – Alexander ihr habt die „Sache“ mit der Kuh Elsa ganz toll einstudiert und vor allen Dingen gekonnt vorgetragen. Das Publikum war so begeistert, dass viele Gäste im Publikum uns fragten: sehen wir noch mehr von Katharina und Alexander? Die Geschwister sind Spitze. Ganz große Spitze war auch die Faschingsgesellschaft Die Klemmer, die das Publikum sowohl mit der Tanzgarde als auch mit der Showtanzgruppe und dem Solotanz des Tanzmariechens in karnevalistische Faschingsstimmung versetzten. Dank an die Faschingsgesellschaft, dass sie mit einem so starken Aufgebot bei uns waren. Auch in diesem Jahr war die Tanzgruppe MASHOU bereit, an unserer Veranstaltung teilzunehmen und verzauberten das Publikum mit ihren sehr ästhetischen Tänzen und ansehnlichen Kostümen. Die Herren Helmut Buob – Günter Friedemann – Heinz Weißflog sorgten für die musikalische Fastnachtsstimmung mit Oldies zum Mitsingen und einer spontanen Polonaise. Solisten des Programms der Fasnet Hocketse waren Gaby Döring mit ihrem Saxophon – und die Stimme des Südens Tenor Reiner Bürkle mit Liedern aus Operette und Musicals. Für den reibungslosen Programmablauf auf der Bühne sorgten im Hintergrund unsere zuverlässigen ExZivis Ralf Kiefer, Simon Fischer, Torsten König und mit dabei war wie immer unser Ex-Ministrant Philipp Ungermann. Durch das Programm führte wortgewaltig Bernd Klauke
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An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bedanken bei allen, die im Vorfeld der Veranstaltung eine unverzichtbare Hilfe waren. Bei den vielen BäckerInnen. Durch Ihre Kuchenspenden konnten wir ein tolles Kuchenbüffet nach Programmende anbieten. Bei den vielen helfenden Händen in der Küche. Mädels ihr ward .... absolute „Spitze“ – ihr habt ganze Arbeit geleistet. Euer Kreuz hat es auch
sicherlich merken lassen. Danke! Danke auch an Pfr. Phan, der uns immer hilfreich bei allem zur Seite stand. Aber vor allem bedanken wir uns bei Ihnen – unserem Publikum. Stimmungsvoll waren Sie bis zum Ende dabei. Wir, dass Organisationsteam können nur sagen: Sie waren das beste Publikum, dass
man sich wünschen kann. Bleiben Sie der Fasnet Hocketse und der Kirchengemeinde treu.
(Gerda Röseler)

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