Erfinder und Forscher auf Actiontour

Gut bepackt mit Koffern, Rucksäcken und allerlei Spielsachen machten sich die Messdiener und die Leiter der Freizeit auf den Weg nach Harthausen, einem 3000-Einwohner-Ort in Rheinland-Pfalz.
Angekommen wurden zuerst die Zimmer verteilt, was außer ein, zwei schwierigeren Wünschen problemlos klappte.
Nach dem Abendessen, bei dem es wie zu allen Mahlzeiten ein gesungenes „Halleluja“ gab, folgten noch die gewohnten Kennenlernspiele und dann war auch schon Bettruhe angesagt. Doch nicht ohne Störung: Es war Zeit für eine Nachtwanderung. Bei dem Gang durch den Wald zeigten Knicklichter den Weg und eine Flötenspielerin im Dunkeln erwartete die in Gruppen laufenden Jungs und Mädels. Es zeigte sich dabei aber, dass wohl die vorbereitenden Oberminis die einzigen waren, die irgendwelche Angst verspürten... .
Bei der nächsten Aktion am Morgen wurde das Motto „Erfinder und Forscher auf Actiontour“ aufgegriffen und die drei Teams Erfinder, Forscher und Entdecker sollten innerhalb ca. 2 Stunden eine Klopapierrolle gegen irgendetwas eintauschen und das dann wieder gegen etwas anderes.
Nach Ablauf der Zeit standen ein Tisch-Holzkohle-Grill, viele Spiele, Bücher, Süßigkeiten u.v.m. auf dem Tisch – WOW! Nach dem Mittagessen ging es für die Gruppen darum, ein rohes Ei mit wenigen Materialien so zu schützen, dass es einen Flug aus ca. 3 Metern Höhe übersteht. Dies gelang jedoch nur einer Gruppe. Anschließend machte sich die gesamte Freizeitschar auf den Weg zu einem riesigen Abenteuerspielplatz, wo Fußball, Basketball und Beachvolleyball gespielt oder einfach auf einem der unzähligen Geräte „geturnt“ werden konnte. Für alle Pflicht war der Gang durch den Barfußpark mit verbunden Augen, bei dem die Aufgabe das Erfühlen des Materials war. Alle Gruppen waren super und zeigten sehr viel Vertrauen während dem Lauf über Holz, Steine usw. .

Während Spiele, u.a. auch das beliebte Werwolf, den Abend abrundeten ging es am Freitag in die nahegelegene Stadt Speyer. In einer Rallye wurden optional die wunderschöne Altstadt oder der „Altpörtel“ und verbindlich der Dom erkundet.
Am Abend wartete noch ein Nachtspiel auf die Teilnehmer. Auf einer großen Wiese musste eine Strecke mit 4 Stationen möglichst oft umrundet werden, um eine Wunderkerze für die Gruppe zu erhalten. An den Stationen traten immer zwei Ministranten in verschiedenen Nacht-Spielen gegeneinander an, aber nur der Gewinner durfte zur nächsten Station. Zum Abschluss wurden die Wunderkerzen entzündet, was wunderschön war. Sieger war die Gruppe, bei der als Letztes noch eine Wunderkerze brannte. Am nächsten Tag gab einen Flugzeugabsturz von bekannten Erfindern und Forschern, bei dem sich die Minis gegenseitig retten mussten. Beim abschließenden Geländespiel galt es dann, das Versteck eines Heilmittels zu ergattern, welches diese aber nicht so einfach preisgeben wollten.

Nachmittags fand dann eine kleine Andacht mit vielen Liedern und selbstgeschriebenen Fürbitten unter freiem Himmel statt, sogar begleitet mit Gitarre.

Am letzten Abend wurde gegrillt und dann hatten die Leiter da noch eine Überraschung für die Teilnehmer. Getarnt durch ein Gruppenfoto wurden sie von oben nass gemacht, der Start einer großen Wasserschlacht aller, bei der zwar keiner trocken blieb aber alle viel Spaß hatten.
Am letzten Tag wurde geputzt und gepackt, sodass nach dem Mittagessen die Abreise erfolgen konnte. Doch damit war die Freizeit noch nicht zu Ende, denn es wartete noch ein Highlight auf alle: Der Besuch des Technik-Museums in Speyer. Die Ausstellungsstücke aus Raumfahrt, Marine und von Flugzeugen beeindruckten sehr, vor allem auch das Besichtigen von Innen. Etwas Besonderes war sicherlich das Laufen über den Tragflügel einer Boeing-747 Jumbo Jet in luftiger Höhe und das rutschen aus ähnlicher Höhe.

Zum Abschluss schauten alle noch einen Film im IMAX Dome Kino, dessen Besonderheit es ist, dass der Film auf eine riesige Kuppel projiziert wird. Dadurch hatten die Messdiener den Eindruck, selbst mit in den Südpazifik und dessen Wunder abzutauchen.

Nach einer letzten Stärkung auf dem Parkplatz ging es dann wieder Richtung Enzkreis.

Dass manche schlafend in Birkenfeld ankamen, deuten die Leiter als positives Zeichen der Sommerfreizeit, bei der die Minis sehr positive Rückmeldungen gaben und viel Spaß hatten. Auch die leitenden Oberminis waren sehr zufrieden, war die Stimmung stets sehr gut und harmonisch.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Aktionen und die nächste Minifreizeit mit Euch!:)

                                                                                                                                    Eure Oberminis

 

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